8tvv Stuttgart beim sozialen Wohnungsbau abgeschla
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Die Boomphase im sozialen Wohnungsbau ist lange vorbei. Wie in etlichen andern deutschen Gro?st?dten entstand auch in Stuttgart der Gro?teil der preisgebundenen und durch ?ffentliche Hilfen finanzierten Wohnungen in den 1960er bis 1980er Jahren. Doch nicht nur die Bauaktivit?ten gingen in den vergangenen zwei Jahrzehnten zurück, auch die Preisbindungen laufen einstweilen nach und nach aus.
Stuttgart beim sozialen Wohnungsbau abgeschlagen
In Stuttgart nimmt der Anteil der Sozialwohnungen seit Jahren kontinuierlich ab. Der Rat der Stadt ist alarmiert und diskutiert über L?sungsm?glichkeiten.
München um L?sungen bemüht
Erschwerend kommt hinzu, da? sich die Wohnungsbaugenossenschaften inzwischen verst?rkt von der Mietpreisbindung befreien, indem sie die erhaltenen F?rderungen frühzeitig zurückzahlen. So schrumpfte dann auch die Anzahl der Sozialwohnungen in den vergangenen 15 Jahren um satte 36 Prozent. Derzeit gibt es noch 17.500 Sozialwohnungen, was einem Anteil von 7 Prozent am Wohnungsmarkt entspricht. H?lt der Trend weiter an, wird es in Stuttgart bald nur noch 14.000 preisgebundene Wohnungen geben.
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Quotenregelung als L?sungsansatz? Auch in anderen Metropolen sank die Anzahl der Sozialwohnungen in ?hnlichem Ma?e. In Frankfurt zum Beispiel sind es bei einem derzeitigen Bestand von 33.500 Wohnungen circa 37 Prozent weniger als vor 15 Jahren. Etwas besser sieht es da in München aus. Die süddeutsche Metropole verfügt über einen Gesamtbestand von 80.000 preigebundenen Wohnungen, das sind knapp 10 Prozent des Wohnungsmarktes. Wohnungsunternehmen kaufen sich von der Preisbindung frei In Frankfurt versucht man, das Problem mit einer Quotenregelung zu l?sen. 15 Prozent aller Neubauten sollen auf den sozialen Wohnungsbau entfallen, in den n?chsten vier Jahren sollen so insgesamt 5.500 Wohnungen für Geringverdiener entstehen. Diese Methode k?nnte auch als Vorbild für Stuttgart dienen, zumindest fordern dies SPD und Grüne – bis jetzt ohne Erfolg. Wie auch immer die Stadt das Problem l?st – mit Belegrechten, der F?rderung oder einer Quote – eine Entscheidung ist dringend notwendig. Gerade mal 100 neue Sozialwohnungen sind ein indiskutabler Zustand die die Stadt im L?ndle. Doch auch in München ist nicht alles Gold, was gl?nzt. Einerseits ging auch hier die Anzahl deutlich zurück, andererseits wird durch knapper werdende Freifl?chen das Ziel von j?hrlich 1.800 neuen Sozialwohnungen nicht erreicht. Da die astronomischen Mietpreise in der Isarmetropole für viele Normalverdiener inzwischen unbezahlbar sind und deshalb das Problem weiter versch?rfen, muss auch München L?sungen finden. Diese k?nnen einerseits im Neubau liegen – von 2001 bis 2011 stellt die Stadt den Wohnbautr?gern insgesamt 1,2 Milliarden Euro für die Wohnbauf?rderung zur Verfügung -, andererseits im Kauf von Belegrechten von privatem Eigentum. Für dieses Vorhaben gibt die Stadt nochmals 25 Millionen Euro aus. Mit diesem Geld finanziert die Stadt dem Eigentümer die Differenz zwischen Sozial- und Ortsmiete sowie einen zus?tzlichen Betrag, der in seiner H?he abh?ngig von der Art des Belegrechts und dem energetischen Zustand des Hauses ist. |
